Die einen haben tolle Ideen, aus denen sie globale Konzerne schmieden wollen. Die anderen haben gute Ideen, die ihrer Meinung nach nicht für ein richtiges Geschäft, die Gründung eines Unternehmens ausreichen. Woher weiß ich, dass meine Idee geeignet ist, daraus ein Business zu entwickeln und ein Unternehmen aufzubauen, das mich, meine Familie und vielleicht Mitarbeit ernährt?
Wenn ich eine einfache Antwort hätte, würde ich jetzt mit Warren Buffet und Bill Gates ein paar Milliarden spenden. Da dies (noch) nicht der Fall ist, versuchen wir uns an einer Näherungslösung:
Die meisten uns bekannten Gründer sind von ihren Ideen überzeugt und meinen, dass dies auch die Geldgeber und die Kunden sein müssten. Interessanterweise ist es oft leichter, Geldgeber davon zu überzeugen als Kunden – die Erfolgsquote im Venture Capital Bereich von 20-25% legt dies nahe. Warum also nicht einfach im allerersten Schritt Kunden generieren? Wenn 30% Deiner Zielgruppe Dein Produkt kaufen würde, dann wird es nicht schwer sein, Geldgeber für den Geschäftsaufbau zu finden, oder – noch besser – vom Umsatz bzw. dem Cash-Flow den Aufbau Deines Unternehmens zu finanzieren. Analog haben wir hier argumentiert.
Nur wenn Du von Beginn an davon ausgehen kannst, dass Du Dein Produkt oder Deine Dienstleistung verkaufen kannst, solltest Du überhaupt an ein Weitermachen denken. Diejenigen, die sich “in einem späteren Schritt über das Geschäftsmodell Gedanken machen werden” werden scheitern.
Eine Idee eignet sich als Geschäftsidee, wenn Du von Beginn an Kunden bzw. Käufer findest.